JESUS ist SIEGER !

 

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ES GAB JEMANDEN DER MICH LIEBTE: JESUS! Dieser JESUS fragte nach mir, streckte seine Hand aus nach mir, gab mir Leben und ewiges Leben aus lauter Gnade und Liebe! Er fragte nach mir als ich noch fern von IHM, ein Sünder war. Er errettete mein Leben vom Verderben und gab mir Gnade, Gaben und einen Auftrag für IHN zu arbeiten. ER, JESUS war es der das aus mir machte was ich heute bin, ein Nachfolger Jesus!

Natürlich habe ich auch einen Namen, Thomas Gebhardt und ich bin 1948 geboren. Mit 14 Jahren hat mein Leben mit Jesus begonnen. Bei einer Freizeit mit Kurt Ströer, einen Diakon der ev. Landeskirche, fand mich Jesus und Er, JESUS, ließ mich nicht mehr los. ER bot mir Errettung an und ich habe IHM geglaubt und angenommen was ER mir darbot. Weil ER rief folgte ich IHM. Er faszinierte mich, seine Liebe und Gnade, seine Barmherzigkeit und Güte überwältigten mich und Friede, Freude, göttliche Liebe und ein Verlangen immer mehr mit Jesus in Kontakt zu kommen erfüllten mein Leben. Ich spürte ganz deutlich, dass es der Wille Gottes war IHM zu dienen. Jesus rief mich in seine Nachfolge und in seinen Dienst. Es war mir eine Ehre aber auch immer große Freude Jesus durch die verschiedensten Arten dienen zu dürfen. Mein Dienst für Jesus führte mich in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ließ mich einen Posaunenchor aufbauen und leiten, führte mich in ein Altenpflegeheim der Inneren Mission und in ein Kinderheim der Inneren Mission. Im laufe der Jahre durfte ich für den Herrn als Ältester, Diakon, Evangelist, Pastor, Lehrer und Missionar dienen. Meine eigentliche Berufung ist Evangelist und Lehrer. Es waren und sind wunderbare Zeiten in denen ich Jesus immer und immer wieder auf ganz unterschiedliche Art erleben, erfahren und dienen durfte und darf und immer war und ist meine Familie da um mir zu helfen und den Segen Gottes mit mir zu teilen.

1970 wurde ich in der damaligen DDR wegen meines Glaubens an unseren Heiland Jesus Christus inhaftiert. Für meine Frau, wir waren gerade jung verheiratet, und für mich war es nicht nur eine schwierige Zeit, sondern auch eine Zeit, wo wir täglich Gottes Hilfe spürten und erlebten. Gerade im Gefängnis erlebte ich Gott immer und immer wieder auf wunderbare Art.

Gott wollte es so, dass ich direkt aus der Haft in die damalige BRD abgeschoben wurde. Dort durfte ich auf viele gute Männer und Frauen Gottes treffen. Um nur einige zu nennen, die mein Leben entscheidend prägten und mich immer näher zu Gott brachten: Da waren meine Nachbarn, die Familien Klenk, da war Eugen Klenk ein Schulleiter und Pastor, da war Pastor Jetter, ein gesalbter Mann Gottes, Pastor Ruoff ein besonderer Freund von mir, Pastor Schwarzkopf ein Menschen den ich immer wegen seiner Direktheit schätzte, Pastor Gerhardt Krüger ein Mann Gottes der Gottes Wort in so klarer und direkten Weise predigte wie ich es ganz selten gehört habe, da waren all die Pastoren die zu den Konferenzen bei Pastor Gehardt Krüger kamen und dasselbe klare Evangelium liebten, predigten und lebten. Auch T.L. Osborn, seine Bücher und meine brieflichen Kontakte mit ihm, sowie seine Hilfe im Gebet für etliche Menschen waren ein Segen und eine Glaubensstärkung für mich.

Da waren auch unser Evangeliumsteam mit Pastor Gerstendorf, Pastor Schlappach und Pastor Lange mit denen ich viele Dienste in Deutschland, Österreich und der Schweiz, für den Herrn tun durfte. In diesem Team erlebte ich immer und immer wieder wie Menschen zu Gott kamen und all Ihre Bindungen und Belastungen in einem Augenblick verschwanden sie frei wurden von all ihren Sünden, Schmerzen und Krankheiten und als neue Menschen den Herrn Jesus anfingen nachzufolgen.

Da die Ostgebiete mir besonders am Herzen lagen führte es der Herr so, dass ich mit Schwester Loos zusammentraf. Sie war eine der wenigen, die Ostmission mit ihrem ganzen Herzen und Leben organisierte und nichts dabei verdienen wollte. Alle arbeiteten wir ehrenamtlich. Mehr als 50 mal war ich in östlichen Ländern und habe dort die Menschen mit Nahrung und Kleidung aber vor allem mit dem Wort Gottes versorgt. Bei all diesen Reisen hat Gott wunderbar seine Hand über mich gehalten, so dass ich immer gut in den Ostblock hinein und wieder hinauskam. Bei jeder Reise hatte ich immer ca. 14 bis 16 große Koffer voll Bibeln und gute geistliche Literatur mit. Die Literatur übersetzten wir und unsere ausländischen Brüder selbst, druckten und finanzierten sie auch selbst. Es war immer ein besonderer Segen zu erleben wie sich die Menschen im Osten über jede Bibel freuten. Bei vielen von diesen Christen habe ich noch handgeschriebene Bibeln gesehen - welch eine Liebe zu Gottes Wort!

Bestimmt habe ich jetzt etliche vergessen, aber die oben genannten haben mein Leben auf besondere Weise geprägt. Diese Menschen waren es, die mich anhielten und dazu erzogen das Wort Gottes genau zu lesen und das gelesene zu tun. Diese Christen waren es auch, die mich Jesus immer näher brachten. Danke an Euch alle - Gott wird Euch dafür segnen!

Vier ganz besondere Männer Gottes habe ich noch nicht erwähnt, Pastor Starks, Pastor McFarland, Pastor Enis und Pastor Kinney. Ich habe sie deshalb bis jetzt nicht erwähnt weil diese vier Männer Gottes mit Ihren Ehefrauen etwas ganz besonderes für meine Familie und mich waren. Diese vier Familien haben mein Leben und das Leben meiner Familie in besonderer Weise geprägt. Alle vier Familien lebten ihren Glauben, das konnte man sehen und spüren. Sie waren nicht nur Pastoren und Missionare die aus dem Grund, weil es Ihre Aufgabe war, diesen Dienst taten, sondern sie gaben immer alles um den Herrn zu dienen.

Pastor Starks, der nun schon beim Herrn sein darf, sehe ich noch heute in einer kleinen Mietwohnung mit 10 bis 15 Bibelschülern sitzen. Die Bibelschüler mussten auf dem Boden sitzen weil nicht genügend Stühle vorhanden waren. Pastor Starks mit Frau, saßen eingewickelt in Decken auf dem Sofa weil Sie keine Heizung angestellt hatten, um Geld zu sparen um für die Gemeindearbeit mehr Geld zu haben. Dennoch waren Sie immer froh, lobten immer den Herrn für seine Güte und beschwerten sich niemals, dass sie in irgendeiner Weise Mangel hatten.

Pastor und Bruder Starks gab sich selbst, bis zuletzt und das war das Geheimnise warum wir in Stuttgart eine Gemeinde hatten die 200 Personen und mehr groß war und warum in Malaysia eine gute Arbeit entstanden ist. Hingabe ist das Geheimnise! Jesus gab sich hin, Pastor Starks gab sich hin und Pastor McFarland, Pastor Enis und Pastor Kinney mit Ihren Frauen geben sich dem Herrn hin. Man kann das sehen und erleben wenn man mit Ihnen in Kontakt kommt und das hat sie mir so wertvoll gemacht. Sie haben mich auf dem Weg mit Jesus vorwärtsgebracht. Diese vier Familien haben durch Gottes Kraft und Gnade und indem Sie Gottes Befehl folgten das aus mir gemacht was ich heute bin - ein Prediger des vollen Evangeliums, der ganzen Wahrheit! Ein Diener Gottes. Ein Knecht Gottes. Ein Sklave Gottes.

Nur zur Vollständigkeit, ich bin verheiratet, habe eine wunderbare Frau und drei Kinder die alle dem Herrn nachfolgen. Mein Sohn, obwohl erst 16 Jahre predigt zu jeden Gottesdienst, nicht weil er muss, sondern weil er etwas vom Herrn empfangen hat, was er unbedingt weitergeben möchte. Außerdem spielt er Schlagzeug in der Kirche. Meine Frau sorgt dafür, das unsere Kirche immer schön aussieht und in der Sommerzeit ist sie verantwortlich für unsere Teestubenarbeit. Kaffee und Tee gibt's kostenlos, Kuchen, viele verschiedene Sorten, von meiner Frau selbst gebacken, gibt es zum Selbstkostenpreis (0,10 DM bis höchstens 1,00 DM). Dabei ist jeder herzlich eingeladen, egal ob gläubig oder ungläubig. Meine eine Tochter steht mit auf dem Podium um mich im Gesang zu unterstützen und meine andere Tochter Übersetzt meine Predigten wenn ausländische Besucher kommen. Außerdem dient meine ganze Familie dem Herrn mit den verschiedensten Diensten im Internet.

Seit einem Jahr haben wir eine frei Bibelschule, an welcher die ganze Familie mitarbeitet. Aus den unterschiedlichsten Gemeinden haben wir Bibelschüler. 45 sind im ersten Studienjahr. Wir alle haben gemeinsam, dass wir in der Schrift forschen um Gottes Willen für unser persönliches Leben zu erkennen. Jeder ist herzlich eingeladen unsere Kurse zu besuchen! Es ist uns egal aus welcher Gemeinde Du kommst. Im Oktober 2002 beginnt das neue Schuljahr. Wer will, sollte sich anmelden.

Ich selber gehe noch neben meiner Gemeindearbeit ganz normal arbeiten. Ich tue dies um die Gemeinde nicht mit Kosten für mich zu belasten.

Gott ruft! Er benötigt Arbeiter in seiner Ernte. Die Ernte ist schon längst bereit. Die Menschen leider auch viele Pastoren versuchen auch heute noch ihre Erfolglosigkeit damit zu vertuschen, das sie sagen , sie säen. Sie werden so lange säen bis der Herr wiederkommt, weil sie zu träge sind als das zu wirken, was der Herr gern haben möchte, Erntearbeiter! Sie haben 1000 Ausreden. Aber wir sind gerufen die Ernte einzubringen. Der Herr sucht Erntearbeiter nicht Sämänner - HIER BIN ICH HERR - gebrauche mich!

Thomas Gebhardt    /   August 2002

 
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